Der Baader Planetarium MPCC Mark III ist ein Koma-Korrektor, der speziell für Newton-Teleskope entwickelt wurde. Er richtet sich an Astrofotografen, die die Abbildungsqualität ihrer Deep-Sky-Aufnahmen verbessern möchten, indem er Bildfehler am Rand des Gesichtsfeldes korrigiert.

Baader Planetarium MPCC Mark III: Koma-Korrektor für Newton-Teleskope

Der Baader Planetarium MPCC Mark III, Modellnummer 2458400A, ist ein Zubehörteil für die Astrofotografie, das darauf ausgelegt ist, die optischen Eigenschaften von Newton-Teleskopen zu optimieren. Mit seinen kompakten Maßen von 6 cm Länge, 4.5 cm Breite und 6.5 cm Höhe sowie einem geringen Gewicht von 0.12 kg lässt er sich unauffällig in das optische System integrieren. Das Produkt präsentiert sich in einer multi-colored Ausführung und wird als einzelnes Stück geliefert. Der Hersteller Baader Planetarium gewährt auf diesen Koma-Korrektor eine Garantie von 24 Monaten, die die EAN 4047825029126 kennzeichnet.

Eine Besonderheit des MPCC Mark III ist seine Konstruktion, die darauf abzielt, die Brennweite des Teleskops unverändert zu lassen und das Bildfeld nicht zu verkleinern. Dies unterscheidet ihn von einigen anderen Korrektoren auf dem Markt. Er wurde entwickelt, um die Bildqualität bei der Verwendung von Newton-Teleskopen, insbesondere solchen mit großen asphärischen Spiegeln, zu verbessern. Diese Spiegeltypen sind zwar für die Deep-Sky-Fotografie aufgrund ihres großen Gesichtsfeldes und ihrer hohen Lichtstärke gut geeignet, zeigen jedoch systembedingt sogenannte Koma-Effekte.

Einsatz und Eignung des MPCC Mark III

Der Baader Planetarium MPCC Mark III eignet sich primär für Astrofotografen, die mit Newton-Teleskopen arbeiten und eine scharfe Abbildung bis zum Rand des Gesichtsfeldes wünschen. Koma äußert sich als Verzerrung von Sternabbildungen, die am Rand des aufgenommenen Bildes sichtbar wird und das effektiv nutzbare Gesichtsfeld reduziert. Dieser Koma-Korrektor wirkt dem entgegen, indem er diese sphärischen Aberrationen optisch ausgleicht.

Die Funktionsweise basiert auf Linsenelementen, die nahe dem Brennpunkt des Teleskops platziert werden. Sie reduzieren die Auswirkungen der Koma und zu einem geringeren Grad auch des Astigmatismus, ohne die charakteristische Brennweite des Teleskops oder die Größe des Bildfeldes zu beeinflussen. Dies ist besonders vorteilhaft für Deep-Sky-Aufnahmen, bei denen ein möglichst großes und homogen ausgeleuchtetes Feld mit punktförmigen Sternen über die gesamte Fläche gewünscht wird.