Die 8 besten Deep-Sky-Teleskope im Vergleich (September 2026)

Die Weiten des Universums faszinieren uns seit jeher. Wer tiefer in die Welt der Nebel, Galaxien und Sternhaufen eintauchen möchte, steht vor der Entscheidung, das richtige Deep-Sky-Teleskop zu finden. Die Auswahl ist groß, und nicht jedes Gerät, das als „Teleskop“ beworben wird, eignet sich gleichermaßen für die Beobachtung lichtschwacher Himmelsobjekte. Es ist wichtig zu verstehen, dass „Deep Sky“ nicht nur eine Frage der Vergrößerung, sondern vor allem der Lichtsammelfähigkeit ist.
Dieser Ratgeber hilft Ihnen dabei, das passende Gerät für Ihre Ansprüche zu finden. Unsere Empfehlungen basieren auf den uns vorliegenden Herstellerangaben, technischen Daten und den aktuellen Amazon-Verkaufsrängen. Wir haben keine eigenen Tests durchgeführt, sondern die Produktinformationen sorgfältig analysiert, um Ihnen eine fundierte Entscheidungshilfe zu bieten. Achten Sie besonders auf die Öffnung des Teleskops, da diese maßgeblich die Sicht auf Deep-Sky-Objekte beeinflusst.
Welches Teleskop ist für den Einstieg in die Deep-Sky-Beobachtung geeignet?
Für den Einstieg in die Deep-Sky-Beobachtung eignen sich klassische Spiegelteleskope mit einer Öffnung von mindestens 114 mm, da diese ausreichend Licht sammeln, um erste Nebel und Galaxien sichtbar zu machen.
Einsteiger, die erste Gehversuche am Sternenhimmel unternehmen möchten, sollten auf eine einfache Handhabung und einen schnellen Aufbau achten. Refraktoren mit kleinerer Öffnung wie das EACONN AU-80 (80mm) sind zwar sehr leicht und transportabel, stoßen aber bei lichtschwachen Deep-Sky-Objekten schnell an ihre Grenzen. Sie sind eher für Mond- und Planetenbeobachtungen geeignet. Ein Spiegelteleskop wie das Levenhuk New Skyline Plus (114mm) oder das Omegon N 150/750 EQ-3 (150mm) bietet hier deutlich mehr Lichtsammelfähigkeit und somit bessere Einblicke in den Deep Sky. Eine Äquatorialmontierung ermöglicht das Nachführen der Himmelsobjekte, erfordert aber eine gewisse Einarbeitung in die Ausrichtung.
Wann ist ein Smart-Teleskop oder eine Astrokamera die richtige Wahl?
Ein Smart-Teleskop wie das DWARFLAB Dwarf Mini ist ideal für alle, die sich auf die digitale Astrofotografie konzentrieren und eine automatisierte, benutzerfreundliche Lösung suchen, während eine dedizierte Astrokamera wie die Bresser Deep-Sky Kamera als Zubehör für ein vorhandenes Teleskop dient, um dessen fotografische Möglichkeiten zu erweitern.
Das DWARFLAB Dwarf Mini Smart Teleskop stellt einen Paradigmenwechsel dar: Es ist kein klassisches visuelles Teleskop, sondern ein hochkompaktes, app-gesteuertes Gerät, das primär für die Astrofotografie konzipiert wurde. Mit automatischer Nachführung und integrierter Bildverarbeitung richtet es sich an Anwender, die ohne tiefgehende Kenntnisse beeindruckende Fotos von Deep-Sky-Objekten erstellen möchten. Für die visuelle Beobachtung ist es nicht gedacht. Die Bresser Full HD Deep-Sky Kamera ist ebenfalls kein eigenständiges Teleskop, sondern ein spezialisiertes Zubehörteil. Sie wird an ein vorhandenes Teleskop angeschlossen, um Fotos oder Videos von Himmelskörpern aufzunehmen oder als Autoguider für präzise Langzeitbelichtungen zu dienen. Wer also primär visuell beobachten möchte, ist mit diesen beiden Geräten nicht gut beraten.
Welche Rolle spielt die Öffnung bei einem Deep-Sky-Teleskop?
Die Öffnung eines Teleskops ist der entscheidende Faktor für die Deep-Sky-Beobachtung, da sie die Menge des gesammelten Lichts bestimmt und somit, wie hell und detailreich lichtschwache Objekte wie Nebel und Galaxien erscheinen.
Für Deep-Sky-Objekte gilt die Faustregel: Je größer die Öffnung, desto besser. Eine größere Öffnung sammelt mehr Licht, was zu helleren und kontrastreicheren Bildern führt. Dies ist entscheidend, da Deep-Sky-Objekte extrem lichtschwach sind. Das Omegon N 150/750 EQ-3 mit 150mm Öffnung ist ein guter Startpunkt, aber Teleskope wie das Omegon Dobson Advanced X N 203/1200 (203mm) oder gar das Omegon Dobson Advanced X N 254/1250 (254mm) bieten eine deutlich überlegene Lichtsammelfähigkeit. Das 254mm-Modell ist laut Hersteller 459-mal lichtstärker als das bloße Auge, was den Unterschied in der Beobachtungsqualität verdeutlicht. Achten Sie auch auf die Qualität der Spiegel, insbesondere einen parabolischen Hauptspiegel für scharfe Bilder ohne Abbildungsfehler.
Was sind die Vor- und Nachteile einer Dobson-Montierung?
Dobson-Montierungen zeichnen sich durch ihre Einfachheit, Robustheit und Kosteneffizienz aus, was sie ideal für die visuelle Deep-Sky-Beobachtung mit großen Öffnungen macht, erfordern aber eine manuelle Nachführung.
Eine Dobson-Montierung, wie sie bei den Omegon Dobson Advanced X Modellen zum Einsatz kommt, ist eine azimutale Montierung, die sich horizontal und vertikal bewegen lässt. Ihr größter Vorteil ist die Stabilität bei großen Teleskopöffnungen und die einfache, intuitive Bedienung. Sie ist schnell aufgebaut und erfordert keine komplizierte Ausrichtung wie eine parallaktische Montierung. Dies macht sie besonders beliebt bei visuellen Beobachtern. Der Nachteil ist die fehlende motorische Nachführung: Objekte müssen manuell im Gesichtsfeld gehalten werden, was bei hohen Vergrößerungen oder für Astrofotografie hinderlich sein kann. Für die rein visuelle Deep-Sky-Beobachtung bietet sie jedoch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die 8 Produkte im Überblick
Das EACONN Astronomie Teleskop mit 80mm Blende ist ein extrem leichtes und kompaktes Einsteigergerät, das sich mit seinen 0.84 kg und kompakten Maßen hervorragend für spontane Beobachtungen oder als Reisebegleiter eignet. Mit einer Vergrößerung von 30x bis 66x und dem mitgelieferten Zubehör, bestehend aus zwei Okularen (K20mm und K9mm) und einem 5x24 Finderspektrum, ist es schnell einsatzbereit. Die 80mm Blende und das voll beschichtete Optikglas versprechen eine gute Lichtsammelfähigkeit für Objekte wie den Mond und hellere Planeten.
Für die Beobachtung echter Deep-Sky-Objekte wie ferner Nebel oder Galaxien ist die Öffnung von 80mm jedoch vergleichsweise klein. Es wird schwierig sein, lichtschwache Objekte detailreich darzustellen. Das Teleskop ist laut Herstellerangaben besonders für Kinder und Astronomie-Anfänger gedacht, was die einfache Montage und Handhabung unterstreicht. Die grobe Einstellung und der Positionierungs-Gimbal mit Skala erleichtern das Auffinden von Objekten. Wer ein unkompliziertes, günstiges Teleskop für den Einstieg in die Mond- und Planetenbeobachtung sucht, kann hier fündig werden. Für ernsthafte Deep-Sky-Astronomie ist es jedoch weniger geeignet.
Die 2-jährige Garantie und die detaillierte Installationsanleitung sind Pluspunkte für Einsteiger. Es ist ein solides Geschenk für junge Entdecker, die den Sternenhimmel kennenlernen möchten, aber nicht für ambitionierte Deep-Sky-Beobachter.
Das DWARFLAB Dwarf Mini Smart Teleskop ist eine hochmoderne, digitale Lösung für die Astrofotografie und kein traditionelles visuelles Teleskop. Mit einem Gewicht von nur 840g und äußerst kompakten Maßen ist es ultra-portabel und passt in jeden Rucksack. Es richtet sich an Anwender, die beeindruckende Astrofotos erstellen möchten, ohne sich mit komplexen Teleskop-Setups und Nachführungen auseinandersetzen zu müssen.
Die Stärken liegen in der intuitiven App-Steuerung, dem integrierten Sternenatlas und der automatischen GOTO-Funktion mit 360°-Drehung. Der hochempfindliche Sony IMX662-Sensor ermöglicht Langzeitbelichtungen und die Profi-EQ-Modus-Unterstützung eröffnet fortgeschrittene Deep-Space-Fotografie. Die integrierte Cloud-Verarbeitung optimiert Rohdaten für professionelle Ergebnisse. Dieses Gerät ist ideal für Anfänger und Kinder, die sich für Astrofotografie begeistern und schnelle, beeindruckende Ergebnisse erzielen wollen. Es ist jedoch nicht für die visuelle Beobachtung durch ein Okular konzipiert, was für traditionelle Astronomen ein entscheidender Unterschied ist.
Wer ein Gerät sucht, um visuell durch ein Okular in den Himmel zu blicken, wird mit diesem Smart-Teleskop nicht glücklich. Es ist eine spezialisierte Kamera mit integrierter Montierung und Software, die das Fotografieren von Deep-Sky-Objekten erheblich vereinfacht, aber die direkte visuelle Erfahrung nicht bietet.
Das Omegon Teleskop N 150/750 EQ-3 ist ein klassisches Newton-Spiegelteleskop, das sich hervorragend für Einsteiger in die Deep-Sky-Beobachtung eignet. Mit einer großzügigen 150mm Öffnung und 750mm Brennweite sammelt es ausreichend Licht, um beeindruckende Sichten auf Mond, Planeten und erste lichtschwache Nebel-Objekte zu ermöglichen. Die hochwertigen, optisch geschliffenen Spiegel tragen zu einer klaren Abbildung bei.
Die robuste EQ-3 Montierung gewährleistet eine stabile und präzise Nachführung der Himmelsobjekte, was bei höheren Vergrößerungen unerlässlich ist. Allerdings erfordert eine parallaktische Montierung eine gewisse Einarbeitung in die Ausrichtung auf den Himmelspol. Das Teleskop wird mit zwei Okularen und einem Leuchtpunktsucher geliefert, was einen guten Start ermöglicht. Der 1,25-Zoll-Okularauszug erlaubt eine vielseitige Erweiterung mit zusätzlichem Zubehör. Dies ist ein solides Allround-Paket für alle, die ernsthaft in die visuelle Astronomie einsteigen möchten und bereit sind, sich mit der Funktionsweise einer äquatorialen Montierung vertraut zu machen.
Das vergleichsweise geringe Gewicht von 2 kg (nur der Tubus, die Montierung ist schwerer) macht es noch recht handlich. Der Hersteller bietet zudem einen Rundumservice und ehrliche Fachberatung, was für Einsteiger von Vorteil sein kann.
Die Bresser Teleskop Full HD Deep-Sky Kamera ist kein eigenständiges Teleskop, sondern eine spezialisierte Kamera, die an ein Teleskop angeschlossen wird. Sie dient der Aufnahme von Mond, Planeten, kleineren Deep-Sky-Objekten oder als Autoguider zur präzisen Nachführung des Teleskops bei Langzeitbelichtungen. Ihr geringes Gewicht von nur 68g und die kompakten Maße machen sie zu einem handlichen Zubehörteil.
Ausgestattet mit einem SONY IMX290 Farb-Sensor, der hintergrundbelichtet ist und eine hohe Quanteneffizienz bietet, liefert sie Bilder und Videos in Full HD (1936 x 1096 Pixel bei 15 FPS). Die Pixelgröße von 2,9 µm und die umschaltbare Bit-Tiefe von 8 oder 12 Bits ermöglichen detailreiche Aufnahmen. Der ST-4 kompatible Autoguider ist ein großer Pluspunkt für alle, die sich mit Astrofotografie beschäftigen und eine präzise Nachführung für ihre Hauptkamera benötigen. Dieses Produkt richtet sich an Astrofotografen, die bereits ein Teleskop besitzen und dessen fotografische Fähigkeiten erweitern möchten.
Für rein visuelle Beobachter ist diese Kamera nicht relevant. Sie ist ein hochspezialisiertes Werkzeug, das einen deutlichen Mehrwert für die digitale Dokumentation und Verbesserung der Astrofotografie bietet, aber nicht als Ersatz für ein Okular oder ein komplettes Teleskop dient. Der Lieferumfang ist mit C-Mount Adapter, USB- und Autoguider-Kabeln komplett für den sofortigen Einsatz.
Das Omegon Teleskop Advanced 150/750 EQ-320 ist ein leistungsstarkes Spiegelteleskop, das sich an Einsteiger mit höheren Ambitionen und fortgeschrittene Beobachter richtet. Mit einer großen Objektivöffnung von 150mm und 750mm Brennweite sammelt es viel Licht und ermöglicht beeindruckende Ansichten von Nebeln und Sternhaufen. Der Hersteller betont die 459-fache Lichtstärke im Vergleich zum bloßen Auge, was auf eine hohe Lichtsammelfähigkeit hinweist.
Ein wesentliches Merkmal ist der parabolische Hauptspiegel, der auch bei hoher Vergrößerung helle Bilder mit klarer Abbildung liefert. Der Feinfokus-Okularauszug ist sowohl für 1,25-Zoll als auch für die größeren 2-Zoll Okulare ausgelegt, was eine höhere Flexibilität bei der Wahl des Zubehörs bietet. Die präzise Zweiachsen-Nachführung der EQ-320 Montierung erlaubt entspannte Beobachtungen über längere Zeiträume, erfordert aber wie bei allen äquatorialen Montierungen eine sorgfältige Einnordung. Ein LED-Sucher mit Dimmfunktion und zwei Okulare (10mm, 25mm) sind im Lieferumfang enthalten.
Mit einem Gesamtgewicht von 17 kg ist es deutlich schwerer als reine Einsteigermodelle, bietet dafür aber auch eine höhere Stabilität und Leistungsfähigkeit. Dieses Teleskop ist eine ausgezeichnete Wahl für Hobbyastronomen, die tief in die Deep-Sky-Beobachtung eintauchen möchten und Wert auf optische Qualität und eine stabile Nachführung legen.
Das Omegon Dobson Teleskop Advanced X N 203/1200 ist ein hervorragendes Spiegelteleskop für die Deep-Sky-Beobachtung, das sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Beobachter eignet, die Wert auf eine große Öffnung und einfache Handhabung legen. Mit einer beeindruckenden 203mm Öffnung sammelt es eine maximale Lichtmenge, was zu hellen und klaren Bildern von Nebeln, Galaxien und Sternhaufen führt. Die lange Brennweite von 1200mm ermöglicht zudem hohe Vergrößerungen und detaillierte Beobachtungen.
Die robuste und einfache Dobson-Montierung ist der große Vorteil dieses Teleskops. Sie ist schnell aufgebaut, intuitiv zu bedienen und erfordert keine komplizierte Ausrichtung. Dies macht sie ideal für spontane Beobachtungen. Auch wenn die Nachführung manuell erfolgen muss, ist sie dank der stabilen Bauweise und der Teflon-Lagerung (typisch für Dobson) meist leichtgängig. Mit einem Gewicht von 20.4 kg ist es zwar kein Leichtgewicht mehr, aber für seine Leistungsklasse noch gut transportabel.
Das umfangreiche Zubehörset erlaubt vielfältige Vergrößerungen. Dieses Dobson-Teleskop ist die ideale Wahl für visuelle Deep-Sky-Beobachter, die eine große Öffnung und eine unkomplizierte Bedienung schätzen, um die Weiten des Universums zu erkunden, ohne sich mit komplexen Montierungen auseinandersetzen zu müssen.
Das Omegon Dobson Teleskop Advanced X N 254/1250 ist ein echtes Kraftpaket für erfahrene Deep-Sky-Beobachter, die maximale Lichtsammelfähigkeit suchen. Mit einer beeindruckenden 254mm Öffnung und 1250mm Brennweite, kombiniert mit Spiegeln, die eine 94%ige Reflexion durch Enhanced Coating aufweisen, liefert dieses Teleskop ultrahelle und klare Bilder von den feinsten Strukturen in Nebeln, Galaxien und Sternhaufen. Es ist ein Experte für die Entdeckung lichtschwächster Objekte.
Trotz seiner Größe ist es dank des Dobson-Designs einfach und schnell aufgebaut, oft innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Die Teflon-Lagerung und Spannfedern ermöglichen eine leichtgängige manuelle Nachführung, was für die visuelle Deep-Sky-Beobachtung entscheidend ist. Ein innovatives Ausstattungsmerkmal ist der eingebaute Hauptspiegellüfter, der die Auskühlzeit des Spiegels um bis zu 50% reduziert. Dies ist wichtig, um thermische Turbulenzen zu minimieren und eine optimale Bildqualität zu gewährleisten.
Mit einem Gewicht von 24.4 kg ist es das schwerste Teleskop in diesem Vergleich und erfordert etwas mehr Aufwand beim Transport. Doch für die gebotene optische Leistung und die immersive visuelle Erfahrung ist es jeden Aufwand wert. Wer kompromisslos in die Tiefen des Universums blicken möchte und Wert auf höchste Lichtsammelfähigkeit legt, findet hier sein ideales Gerät.
Das Levenhuk New Skyline Plus Astronomie Teleskop mit 114mm Öffnung und 900mm Brennweite ist ein vielseitiges Newton-Spiegelteleskop, das sich hervorragend für Einsteiger eignet, die sowohl das Sonnensystem als auch den Deep Sky erkunden möchten. Der durchgehend vergütete 114-mm-Hauptspiegel sammelt ausreichend Licht, um Himmelsobjekte scharf und klar ohne Farbstörungen darzustellen.
Die verstärkte EQ2-Äquatorialmontierung ist stabil, leichtgängig und präzise, was sie perfekt für Beobachtungen mit hoher Vergrößerung macht. Wie bei allen äquatorialen Montierungen erfordert sie jedoch eine gewisse Einarbeitung in die Ausrichtung. Das Teleskop kommt als umfangreiches Komplett-Set, sodass keine zusätzlichen Investitionen für den Start erforderlich sind. Dies bietet eine perfekte Balance für Einsteiger, die ein leistungsfähiges, aber dennoch handhabbares Teleskop suchen.
Dank des universellen 1,25-Zoll-Fokussierers und der breiten Filterkompatibilität sind die Erweiterungsmöglichkeiten des Teleskops im Laufe der Zeit problemlos. Die lebenslange Garantie des Herstellers ist ein starkes Argument für die Langlebigkeit und Qualität des Produkts. Dieses Teleskop ist eine ausgezeichnete Wahl für alle, die einen soliden Start in die visuelle Astronomie suchen, der sowohl Mond und Planeten als auch erste Deep-Sky-Objekte zugänglich macht.
Alle Modelle im Überblick
| Modell | Typ | Öffnung (mm) | Brennweite (mm) | Montierung | Gewicht (kg) | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| EACONN AU-80 | Refraktor | 80 | – | Gimbal | 0.84 | Extrem leicht & kompakt |
| DWARFLAB Dwarf Mini | Smart-Teleskop (Kamera) | – | – | Motorisiert (App) | 0.84 | Astrofotografie, Auto GOTO |
| Omegon N 150/750 EQ-3 | Newton-Spiegelteleskop | 150 | 750 | EQ-3 | 2 (Tubus) | Guter Deep-Sky-Einstieg |
| Bresser Deep-Sky Kamera | Kamera (Zubehör) | – | – | – | 0.07 | SONY IMX290 Sensor, Autoguider |
| Omegon Adv. 150/750 EQ-320 | Newton-Spiegelteleskop | 150 | 750 | EQ-320 | 17 | Parabolischer Spiegel, 2" Auszug |
| Omegon Dobson X N 203/1200 | Dobson-Spiegelteleskop | 203 | 1200 | Dobson | 20.4 | Große Öffnung, einfache Handhabung |
| Omegon Dobson X N 254/1250 | Dobson-Spiegelteleskop | 254 | 1250 | Dobson | 24.4 | Max. Lichtsammelfähigkeit, Lüfter |
| Levenhuk Skyline Plus 114/900 | Newton-Spiegelteleskop | 114 | 900 | EQ2 | – | Vielseitig für Einsteiger |
Welches Deep-Sky-Teleskop passt zu welchem Einsatz?
Die Wahl des richtigen Deep-Sky-Teleskops hängt stark von Ihren individuellen Bedürfnissen und Ihrem Erfahrungsgrad ab. Für absolute Einsteiger, die erste Schritte in der visuellen Astronomie machen und ein kleines Budget haben, könnte ein Teleskop mit 80-114mm Öffnung wie das EACONN AU-80 oder das Levenhuk Skyline Plus ein guter Startpunkt sein, wobei letzteres bereits deutlich mehr Deep-Sky-Potenzial bietet. Wer sich primär für Astrofotografie interessiert und eine unkomplizierte Lösung sucht, ist mit dem DWARFLAB Dwarf Mini Smart Teleskop bestens bedient – bedenken Sie jedoch, dass es nicht für die visuelle Beobachtung gedacht ist.
Für ernsthafte visuelle Deep-Sky-Beobachter, die eine gute Balance aus Leistung und Handhabung suchen, sind die Newton-Spiegelteleskope Omegon N 150/750 EQ-3 und Omegon Advanced 150/750 EQ-320 empfehlenswert. Sie bieten eine solide Öffnung und eine präzise Nachführung. Wenn Sie jedoch die maximale Lichtsammelfähigkeit für lichtschwache Deep-Sky-Objekte wünschen und eine einfache, intuitive Bedienung bevorzugen, sind die Dobson-Teleskope Omegon Dobson Advanced X N 203/1200 und insbesondere das Omegon Dobson Advanced X N 254/1250 die erste Wahl. Die Bresser Full HD Deep-Sky Kamera ist ein spezialisiertes Zubehörteil für Astrofotografen, die bereits ein Teleskop besitzen und dessen fotografische Fähigkeiten erweitern möchten.
Häufig gestellte Fragen
Wie wichtig ist die Mobilität eines Deep-Sky-Teleskops?
Die Mobilität eines Deep-Sky-Teleskops ist sehr wichtig, wenn Sie planen, dunkle Beobachtungsorte aufzusuchen, da Lichtverschmutzung in Städten die Sicht stark beeinträchtigt. Leichtere und kompaktere Modelle sind einfacher zu transportieren, während größere Teleskope eine höhere Leistung bieten, aber aufwendiger im Aufbau sein können.
Welches Zubehör benötige ich für den Start mit einem Deep-Sky-Teleskop?
Für den Start benötigen Sie in der Regel zwei bis drei Okulare für unterschiedliche Vergrößerungen, einen Sucher zum Auffinden von Objekten und eventuell eine Sternenkarte oder eine Astronomie-App. Viele Teleskope werden bereits mit einer Grundausstattung geliefert, die für die ersten Beobachtungen ausreicht.
Was bedeutet 'parabolischer Hauptspiegel' und ist er wichtig?
Ein parabolischer Hauptspiegel ist besonders bei Spiegelteleskopen mit größerer Öffnung entscheidend. Er korrigiert sphärische Abbildungsfehler, die bei einfachen, sphärischen Spiegeln auftreten würden. Das Ergebnis sind schärfere und kontrastreichere Bilder, besonders wichtig bei höheren Vergrößerungen und der Beobachtung feiner Deep-Sky-Strukturen.
Kann ich mit einem Deep-Sky-Teleskop auch Planeten beobachten?
Ja, die meisten Deep-Sky-Teleskope eignen sich auch hervorragend für die Planetenbeobachtung. Die große Öffnung, die für Deep Sky wichtig ist, sammelt auch viel Licht von Planeten, und durch die Wahl der richtigen Okulare können Sie hohe Vergrößerungen erzielen, um Details auf den Planetenoberflächen zu erkennen. Nur sehr kleine Öffnungen stoßen hier an ihre Grenzen.
Wie unterscheidet sich ein Refraktor von einem Spiegelteleskop für Deep Sky?
Ein Refraktor (Linsenteleskop) bietet in der Regel einen höheren Kontrast und ist wartungsärmer, hat aber aufgrund der Bauweise meist kleinere Öffnungen, was die Lichtsammelfähigkeit für Deep Sky begrenzt. Ein Spiegelteleskop (Reflektor, z.B. Newton oder Dobson) kann mit deutlich größeren Öffnungen gebaut werden, sammelt daher mehr Licht und ist somit für die Beobachtung lichtschwacher Deep-Sky-Objekte in der Regel überlegen, erfordert aber manchmal eine Justierung der Spiegel.
* Affiliate-Links. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.