Kaufberatung

Die 5 besten Astrokameras im Vergleich (September 2026)

Die 5 besten Astrokameras im Vergleich (September 2026)

Die Welt der Astrofotografie ist faszinierend, doch die Auswahl der passenden Kamera kann schnell überfordern. Viele Kameras werben mit „Astro“-Fähigkeiten, aber nicht alle sind für den direkten Anschluss an ein Teleskop oder für anspruchsvolle Aufnahmen von Himmelskörpern geeignet. Es ist entscheidend, die Unterschiede zwischen spezialisierten Astrokameras und vielseitigen Digitalkameras zu verstehen, um Fehlkäufe zu vermeiden.

Dieser Ratgeber beleuchtet fünf verschiedene Modelle, die auf dem Markt erhältlich sind. Wir helfen Ihnen, die richtige Wahl für Ihre Bedürfnisse zu treffen – basierend auf detaillierten Herstellerangaben, technischen Spezifikationen und den aktuellen Amazon-Verkaufsrängen (Stand: 27. September 2024).

Die richtige Astrokamera finden: Anwendungsbereiche und technische Feinheiten

Bevor Sie sich für eine Astrokamera entscheiden, sollten Sie genau überlegen, welche Art von Himmelskörpern Sie fotografieren möchten und welche Ausrüstung Sie bereits besitzen. Die hier vorgestellten Produkte lassen sich grob in drei Kategorien einteilen, die Ihnen die Orientierung erleichtern.

Für Einsteiger in die Mond- & Planetenfotografie und Autoguiding

Diese Kategorie richtet sich an alle, die erste Schritte in der Astrofotografie wagen möchten oder eine zuverlässige Lösung zum präzisen Nachführen ihres Teleskops suchen. Die Kameras sind oft kompakt, einfach zu bedienen und eignen sich hervorragend für helle Objekte wie den Mond und die Planeten. Auch für das Autoguiding bei längeren Belichtungen sind sie eine gute Wahl.

Für ambitionierte Astrofotografen: Deep Sky und Präzisions-Guiding

Wer sich an schwächere und weit entfernte Objekte wie Galaxien, Nebel oder Sternhaufen wagen möchte, benötigt Kameras mit höherer Empfindlichkeit und oft auch größeren Sensoren. Diese Modelle bieten erweiterte Funktionen und sind auf die Herausforderungen der Deep Sky Astrofotografie zugeschnitten. Auch für das Guiding bei sehr langen Belichtungszeiten sind sie aufgrund ihrer Leistung prädestiniert.

Der digitale Allrounder – nicht für den direkten Teleskop-Anschluss

Eine spezielle Kategorie bildet die Digitalkamera, die zwar über einen starken Zoom verfügt und potenziell für Mondaufnahmen genutzt werden kann, aber nicht für den direkten Anschluss an ein Teleskop konzipiert ist. Hier ist Vorsicht geboten: Solche Kameras eignen sich für freihändige Aufnahmen oder auf einem Stativ, können aber die Funktionen einer echten Astrokamera für Teleskope nicht ersetzen.

Was ist eine Astrokamera?

Eine Astrokamera ist eine speziell für die Fotografie von Himmelskörpern entwickelte Kamera, die direkt an ein Teleskop angeschlossen wird und oft über hochsensible Sensoren sowie Funktionen wie Autoguiding verfügt.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Digitalkameras sind Astrokameras darauf optimiert, auch bei wenig Licht und langen Belichtungszeiten klare Bilder zu liefern. Sie können winzige Details auf Planeten einfangen oder selbst schwach leuchtende Nebel sichtbar machen. Viele Modelle bieten zudem einen ST4-Anschluss für die präzise Nachführung des Teleskops, was für scharfe Langzeitbelichtungen unerlässlich ist.

Welche Astrokamera für Deep Sky?

Für Deep Sky-Objekte eignen sich Astrokameras mit hochsensiblen, oft hintergrundbeleuchteten Sensoren (wie dem SONY IMX290 oder IMX585), einer guten Quanteneffizienz und der Fähigkeit zu langen Belichtungszeiten bei geringem Rauschen.

Die Bresser Teleskop Full HD Deep-Sky Kamera mit ihrem IMX290 Sensor oder die Svbony SV705C Astrokamera mit dem IMX585 Sensor sind hier gute Beispiele. Beide Sensoren sind für ihre Empfindlichkeit bekannt, was bei den oft sehr lichtschwachen Deep Sky-Objekten entscheidend ist. Ein geringes Ausleserauschen und eine hohe Full Well Capacity (Füllkapazität der Pixel) sind weitere Merkmale, die für detailreiche und rauschfreie Aufnahmen sprechen.

Welche Astrokamera für welches Teleskop?

Die Wahl der Astrokamera hängt stark vom Teleskop ab: Wichtig sind der Anschluss (meist 1,25 Zoll oder C-Mount), die Brennweite des Teleskops und der gewünschte Bildausschnitt.

Alle hier vorgestellten dedizierten Astrokameras (Produkte 1, 3, 4, 5) verfügen über eine 1,25-Zoll-Steckhülse oder einen C-Mount-Adapter, was sie mit den meisten gängigen Teleskopen kompatibel macht. Die Bresser HD Mond & Planeten Kamera beispielsweise passt direkt in den Okularauszug. Bei der KODAK Pixpro AZ405 ist Vorsicht geboten: Sie ist eine eigenständige Kamera und lässt sich nicht direkt an ein Teleskop anschließen, sondern nur freihändig oder auf einem Stativ nutzen. Achten Sie auf die Pixelgröße des Sensors: Kleinere Pixel eignen sich besser für Teleskope mit kurzer Brennweite, größere Pixel sind bei längeren Brennweiten und Deep Sky-Aufnahmen oft vorteilhafter.

Astrokamera: Mono oder Color?

Monochrome (Mono)-Astrokameras bieten eine höhere Empfindlichkeit und Auflösung, erfordern aber Farbfilter für Farbbilder, während Farb-Astrokameras einfacher zu bedienen sind und sofort Farbbilder liefern.

Die ZWO Kamera ASI 120MM Mini Mono ist ein Beispiel für eine Monochrom-Kamera. Sie fängt mehr Licht ein, da keine Farbfilter auf dem Sensor integriert sind, und eignet sich hervorragend für Guiding sowie für spezielle Schmalband-Aufnahmen von Nebeln. Allerdings müssen Sie für Farbbilder separate Filterräder und Farbfilter verwenden, was den Workflow komplexer macht. Farbkameras wie die Bresser HD Mond & Planeten Kamera oder die Svbony SV705C sind bequemer für Einsteiger, da sie direkt Farbinformationen liefern, auch wenn sie systembedingt etwas weniger lichtempfindlich sind als vergleichbare Monochrom-Modelle.

Die 5 Produkte im Überblick

1 Einstieg Mond & Planeten
Bresser HD Mond & Planeten Kamera & Guider 1.25" - Astrofoto-Farbkamera & Autoguider für Teleskop Nachführung, Sony IMX225 Sensor

Bresser HD Mond & Planeten Kamera & Guider 1.25" - Astrofoto-Farbkamera & Autoguider für Teleskop Nachführung, Sony IMX225 Sensor

Nr. 1 in Guiders
110,13 €
Auf Amazon ansehen
. Preis inkl. MwSt., kann sich geändert haben. Maßgeblich ist der Preis auf Amazon.
Alle Daten zum Produkt →

Die Bresser HD Mond & Planeten Kamera & Guider 1.25" ist eine hervorragende Wahl für Einsteiger, die in die Astrofotografie von hellen Objekten wie Mond und Planeten eintauchen möchten. Mit ihrem hochempfindlichen IMX225 Farb-Sensor liefert sie eine gute Bildqualität und ermöglicht kurze Belichtungszeiten, was gerade bei der Planetenfotografie wichtig ist, um die Luftunruhe (Seeing) zu minimieren. Die Kamera ist mit einer 1,25-Zoll-Steckhülse ausgestattet, was den Anschluss an die meisten Teleskope denkbar einfach macht. Sie wiegt nur 0,26 kg und ist mit Abmessungen von 6.7 cm × 3.7 cm × 3.7 cm äußerst kompakt.

Ein großer Vorteil ist die integrierte Autoguider-Funktion mit ST4-Anschluss. Das bedeutet, dass Sie die Kamera nicht nur für Aufnahmen nutzen können, sondern auch zur präzisen Nachführung Ihres Teleskops bei Langzeitbelichtungen. Dies ist ein entscheidender Faktor, um gestochen scharfe Bilder von schwächeren Objekten zu erhalten. Die mitgelieferte Toupsky Profi-Software bietet umfassende Möglichkeiten zur Bild- und Videoaufnahme, Nachbearbeitung und Guiding-Einrichtung.

Für Deep Sky-Aufnahmen mit sehr langen Belichtungszeiten könnte die Kamera an ihre Grenzen stoßen, da der IMX225 Sensor zwar empfindlich, aber nicht speziell für die extrem lichtschwachen Deep Sky-Objekte bei sehr langen Belichtungen optimiert ist, wie es bei gekühlten Kameras der Fall wäre. Dennoch bietet sie für ihren Preis ein ausgezeichnetes Gesamtpaket für den Einstieg in die Mond-, Planeten- und Autoguider-Fotografie.

2 Vielseitig für Tag & Nacht
KODAK Pixpro Astro Zoom AZ405: Digitale Bridgekamera, 40-facher Zoom, 24-mm-Weitwinkel, 20 Megapixel

KODAK Pixpro Astro Zoom AZ405: Digitale Bridgekamera, 40-facher Zoom, 24-mm-Weitwinkel, 20 Megapixel

209,00 €
Auf Amazon ansehen
. Preis inkl. MwSt., kann sich geändert haben. Maßgeblich ist der Preis auf Amazon.
Alle Daten zum Produkt →

Die KODAK Pixpro Astro Zoom AZ405 ist eine digitale Bridgekamera und unterscheidet sich grundlegend von den anderen Produkten in diesem Vergleich. Es ist wichtig zu verstehen, dass es sich hierbei um eine eigenständige Kamera handelt, die nicht für den direkten Anschluss an ein Teleskop konzipiert ist. Der Name „Astro Zoom“ kann hier irreführend sein, da sie primär für allgemeine Fotografie mit starkem Zoom gedacht ist.

Mit ihrem 40-fachen optischen Zoom und einem 24-mm-Weitwinkel bietet sie eine enorme Flexibilität für unterschiedlichste Motive – von weiten Landschaften bis hin zu weit entfernten Details. Der 20-Megapixel-Sensor und die Full HD 1080p Videoaufnahme ermöglichen hochauflösende Bilder und Videos. Der optische Bildstabilisator (OIS) hilft dabei, Verwacklungen zu reduzieren, was gerade bei starkem Zoom oder bei Aufnahmen aus der Hand von Vorteil ist.

Für die Astrofotografie im Sinne des direkten Anschlusses an ein Teleskop ist diese Kamera jedoch ungeeignet. Sie kann für freihändige Aufnahmen des Mondes oder von Sternfeldern auf einem Stativ verwendet werden, aber die Möglichkeiten sind hier stark begrenzt im Vergleich zu spezialisierten Astrokameras. Eine Autoguider-Funktion oder ein Anschluss an ein Teleskop sind nicht vorhanden. Wer eine vielseitige Digitalkamera für den Alltag sucht, die auch den Mond „nah ranholen“ kann, ist hier richtig. Für ernsthafte Astrofotografie mit einem Teleskop ist sie jedoch keine adäquate Lösung.

3 Deep Sky & Planeten Start
Bresser Teleskop Full HD Deep-Sky Kamera mit ST4 Autoguider, Allround-Kamera mit SONY IMX290 Farb...

Bresser Teleskop Full HD Deep-Sky Kamera mit ST4 Autoguider, Allround-Kamera mit SONY IMX290 Farb...

289,00 €
Auf Amazon ansehen
. Preis inkl. MwSt., kann sich geändert haben. Maßgeblich ist der Preis auf Amazon.
Alle Daten zum Produkt →

Die Bresser Teleskop Full HD Deep-Sky Kamera ist ein vielseitiges Werkzeug für ambitionierte Astrofotografen, die sowohl Mond- und Planetenaufnahmen als auch erste Schritte in der Deep Sky-Fotografie unternehmen möchten. Ihr Herzstück ist der hochmoderne SONY IMX290 Farb-Sensor, der für seine Hintergrundbeleuchtung und hohe Quanteneffizienz bekannt ist. Dies bedeutet, dass der Sensor sehr lichtempfindlich ist und auch schwache Signale effizient in elektrische Ladungen umwandelt, was für die Erfassung von lichtschwachen Nebeln und Galaxien entscheidend ist.

Mit einer Bild- und Videoausgabe von 1936 x 1096 Pixel in Full HD bei 15 FPS bietet die Kamera eine gute Auflösung für detaillierte Aufnahmen. Die physikalische Sensorgröße von 5,6 x 3,1 mm und die Pixelgröße von 2,9 µm x 2,9 µm sind gut ausbalanciert für verschiedene Teleskopbrennweiten. Die umschaltbare Bit-Tiefe von 8 oder 12 Bits gibt Ihnen mehr Flexibilität bei der Bildverarbeitung und der Dynamik der Aufnahmen.

Wie die kleinere Bresser-Kamera verfügt auch dieses Modell über eine ST4-kompatible Autoguider-Funktion, was sie zu einer ausgezeichneten Guiding-Kamera macht. Mit einem Gewicht von nur 0,07 kg ist sie extrem leicht und belastet den Okularauszug des Teleskops kaum. Die Stromversorgung erfolgt bequem über das USB-Kabel. Obwohl sie „Deep-Sky“ im Namen trägt, ist sie für sehr lange Belichtungen ohne aktive Kühlung, wie sie bei professionellen Deep Sky-Kameras üblich ist, an ihre Grenzen gebunden. Dennoch ist sie eine sehr gute Allround-Kamera für den Einstieg in die Deep Sky-Welt und für hochwertige Planetenaufnahmen.

4 Profi-Guider & Mono-Planeten
ZWO Kamera ASI 120MM Mini Mono

ZWO Kamera ASI 120MM Mini Mono

Auf Amazon ansehen Alle Daten zum Produkt →

Die ZWO Kamera ASI 120MM Mini Mono ist eine hochspezialisierte Astrokamera, die sich besonders für zwei Anwendungsbereiche hervorhebt: die Planetenfotografie und das Autoguiding. Als Monochrom-Kamera verfügt sie über einen Sensor, der keine Farbfilter vor den Pixeln hat. Das bedeutet, sie ist deutlich lichtempfindlicher als vergleichbare Farbkameras und liefert eine höhere Auflösung, da jeder Pixel die volle Lichtinformation ohne Farbinterpolation aufzeichnet. Dies ist ein großer Vorteil für detailreiche Aufnahmen von Mond und Planeten sowie für das Guiding, wo maximale Empfindlichkeit gefragt ist.

Die verbesserte Elektronik und die ausgereifte Software ermöglichen höchste Schärfe und extrem kurze Belichtungszeiten. Diese kurzen Belichtungszeiten sind essenziell, um die durch die Erdatmosphäre verursachte Luftunruhe („Seeing“) praktisch „einzufrieren“ und somit ultrascharfe Planetenaufnahmen zu erhalten. Durch die Videoastronomie können Sie Tausende von Bildern in kurzer Zeit aufnehmen und später die besten davon auswählen und stacken.

Als effektiver Autoguider glänzt die ASI 120MM Mini durch ihre hohe Lichtstärke, die es ermöglicht, auch schwache Leitsterne zuverlässig zu erfassen. Mit einem Gewicht von nur 0,06 kg und kompakten Maßen ist sie zudem sehr leicht und stört das Gleichgewicht des Teleskops nicht. Der Nachteil einer Monochrom-Kamera ist, dass Sie für Farbbilder separate Farbfilter und gegebenenfalls ein Filterrad benötigen, was den Prozess komplexer und teurer macht. Für ernsthafte Planetenfotografen und alle, die einen zuverlässigen und empfindlichen Autoguider suchen, ist sie jedoch eine Top-Wahl.

5 Komplett-Set für Deep Sky
Svbony SV705C Astrokamera, Kuscheln mit SV106 Guidescope 60mm, USB3.0 FarbKamera mit IMX585 Color CM

Svbony SV705C Astrokamera, Kuscheln mit SV106 Guidescope 60mm, USB3.0 FarbKamera mit IMX585 Color CM

391,03 €
Auf Amazon ansehen
. Preis inkl. MwSt., kann sich geändert haben. Maßgeblich ist der Preis auf Amazon.
Alle Daten zum Produkt →

Die Svbony SV705C Astrokamera ist ein leistungsstarkes Paket für ambitionierte Astrofotografen, die sich sowohl der Planeten- als auch der Deep Sky-Fotografie widmen möchten und Wert auf präzises Guiding legen. Ihr Herzstück ist der moderne IMX585 Color CMOS-Sensor mit einem großen Format von 1/1,2 Zoll und einer hohen Auflösung von 8,3 Megapixeln. Die Pixelgröße von 2,9µm x 2,9µm, kombiniert mit der Back-Illumination-Struktur und einem geringen Rauschen von nur 0,7e, macht diesen Sensor extrem empfindlich und leistungsfähig für eine Vielzahl von Himmelszielen.

Ein herausragendes Merkmal ist das Fehlen von Verstärkerglühen („amp glow“), selbst bei langen Belichtungen oder hoher Verstärkung. Dies ist ein großer Vorteil, da es die Bildqualität erheblich verbessert und die Nachbearbeitung vereinfacht. Die volle Well Capacity von bis zu 38ke sorgt für einen hohen Dynamikumfang, was entscheidend ist, um sowohl helle als auch dunkle Bereiche eines Objekts ohne Über- oder Unterbelichtung einzufangen.

Das Besondere an diesem Angebot ist das mitgelieferte SV106 Guidescope mit 60mm Öffnung. Dieses Sucherfernrohr bietet ein breites Sichtfeld und hilft dabei, ausreichend potenzielle Führungssterne zu finden. Die feine Fokussierung des Guidescopes mit 0,05mm Doppelschnecken-Feinfokussierung sorgt für eine starre und präzise Nachführung ohne Durchbiegung. Mit USB 3.0-Anschluss für schnelle Datenübertragung ist dieses Set eine umfassende Lösung für anspruchsvolle Deep Sky- und Planetenfotografie inklusive hochpräzisem Guiding.

Alle Modelle im Überblick

Modell Sensor Auflösung (Pixel) Farbe/Mono Autoguider Gewicht (kg)
Bresser HD Mond & Planeten IMX225 – Farbe Ja 0.26
KODAK Pixpro AZ405 – 20 MP Farbe Nein 0.44
Bresser Full HD Deep-Sky SONY IMX290 1936 x 1096 Farbe Ja 0.07
ZWO ASI 120MM Mini Mono IMX120 – Mono Ja 0.06
Svbony SV705C Astrokamera IMX585 8.3 MP Farbe Ja –

Welche Astrokamera passt zu welchem Einsatz?

Die Wahl der richtigen Astrokamera hängt maßgeblich von Ihren Zielen und Ihrem Budget ab. Für Einsteiger in die Mond- und Planetenfotografie, die auch eine zuverlässige Guiding-Lösung suchen, ist die Bresser HD Mond & Planeten Kamera eine solide und preiswerte Option. Wenn Sie bereits erste Erfahrungen gesammelt haben und sich an Deep Sky-Objekte wagen möchten, bietet die Bresser Teleskop Full HD Deep-Sky Kamera mit ihrem empfindlicheren IMX290 Sensor einen guten Kompromiss zwischen Preis und Leistung.

Für spezialisierte Planetenfotografie und hochpräzises Guiding, insbesondere wenn Sie die Vorteile eines Monochrom-Sensors nutzen möchten, ist die ZWO Kamera ASI 120MM Mini Mono eine exzellente Wahl. Wer ein umfassendes Paket für ambitionierte Deep Sky- und Planetenfotografie inklusive Guidescope sucht und bereit ist, mehr zu investieren, findet in der Svbony SV705C Astrokamera eine leistungsstarke Lösung. Die KODAK Pixpro Astro Zoom AZ405 ist hingegen ein digitaler Allrounder für den Alltag und nur bedingt für die direkte Astrofotografie am Teleskop geeignet, sondern eher für freihändige Mondaufnahmen.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet gekühlt bei Astrokameras?

Gekühlte Astrokameras verfügen über eine aktive Kühlung (oft Peltier-Elemente), die den Sensor auf Temperaturen deutlich unter der Umgebungstemperatur hält. Dies reduziert das thermische Rauschen des Sensors drastisch, was für sehr lange Belichtungszeiten bei Deep Sky-Aufnahmen entscheidend ist. Keine der hier vorgestellten Kameras verfügt über eine aktive Kühlung.

Sollte ich eine Astrokamera oder eine DSLR verwenden?

Für ernsthafte Astrofotografie ist eine dedizierte Astrokamera in der Regel die bessere Wahl. Sie sind speziell für den Teleskopanschluss und die Anforderungen von Langzeitbelichtungen optimiert, bieten oft höhere Empfindlichkeit, geringeres Rauschen und Funktionen wie Autoguiding. Eine DSLR kann ein guter Einstieg sein, stößt aber schnell an ihre Grenzen bei der Bildqualität und den Anschlussmöglichkeiten an Teleskope.

Was ist der Unterschied zwischen APS-C und Vollformat bei Astrokameras?

APS-C und Vollformat beziehen sich auf die physikalische Größe des Sensors. Vollformatsensoren sind größer und können somit mehr Licht sammeln und einen breiteren Bildausschnitt erfassen. APS-C ist kleiner und oft günstiger. Für die Astrofotografie sind größere Sensoren oft wünschenswert, da sie ein größeres Sichtfeld ermöglichen, aber sie erfordern auch größere und teurere Optiken, um die Ränder des Bildes scharf abzubilden. Die hier vorgestellten Kameras haben kleinere Sensoren, die eher mit Planeten- oder Guidingkameras vergleichbar sind.

Gibt es Astrokameras mit WLAN?

Einige moderne Astrokameras bieten WLAN-Konnektivität, um die Kamera drahtlos von einem Smartphone, Tablet oder Computer aus zu steuern. Dies kann den Aufbau vereinfachen und Kabelsalat reduzieren. Keines der hier vorgestellten Modelle gibt explizit WLAN an, sie setzen auf USB-Kabelverbindungen für die Datenübertragung und Steuerung.

Lohnt sich eine gebrauchte Astrokamera?

Eine gebrauchte Astrokamera kann eine kostengünstige Möglichkeit sein, in das Hobby einzusteigen oder aufzurüsten. Achten Sie jedoch genau auf den Zustand des Sensors (keine Kratzer, Staub oder Hotpixel), die Funktionalität aller Anschlüsse (USB, ST4) und die Verfügbarkeit der benötigten Software. Kaufen Sie idealerweise von vertrauenswürdigen Quellen und lassen Sie sich Testbilder schicken.

* Affiliate-Links. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.